Willkommen

Liebe Krimi-Freunde,
schön, dass Sie sich für meine Homepage interessieren. Hier gibt's regelmäßig Neues zu meinen Krimis, aber auch zu anderen Themen. Viel Spaß.

Und was meinen Sie dazu?

Bei manchem, was tagtäglich um uns herum und auf der ganzen Welt geschieht, würde Mike Linkohr, der Assistent meines Kommissars August Häberle, wohl sagen: "Da haut's dir's Blech weg." 
Wie Sie, liebe Krimi-Freunde, beim Lesen meiner Romane sicher längst bemerkt haben, fließen in die Geschichten immer aktuelle und sozialkritische Themen ein. Als Autor hat man natürlich die Möglichkeit, seinen Akteuren all dies in den Mund zu legen, was man schon lange mal hat in die Welt hinaus schreien wollen.
Weil leider manches in einer schnelllebigen Zeit schon wieder in Vergessenheit geraten ist, bis der neue Krimi erscheint, habe ich mir erlaubt, diese Rubrik hier in meine Homepage einzubauen - sozusagen als eine Möglichkeit, sich über Gott und die Welt und vor allen Dingen über die Politik Gedanken zu machen und zu veröffentlichen. Sie können dazu in meinem Gästebuch Ihre eigene Meinung beiteuern. Ich werde mich in unregelmäßigen Abständen - und zwar immer dann, wenn es mir notwendig erscheint - hier zu Wort melden.

Aktuelles

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. März 2011 um 12:03 Uhr Geschrieben von: Manfred Bomm Donnerstag, den 26. August 2010 um 13:45 Uhr

Liebe Besucher der Homepage,
auf dieser Seite gibt's gelegentlich einige Anmerkungen zur aktuellen politischen Situation.
Von mir und meinem Kommissar August Häberle...
Schauen Sie einfach mal wieder vorbei.

 

Hirnforschung

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Juli 2010 um 19:55 Uhr Geschrieben von: Manfred Bomm Samstag, den 17. Juli 2010 um 08:29 Uhr


Was Fernsehen und Video-Gewaltspiele anrichten

Hirnforschung
Jüngst hatte ich wieder einmal die Gelegenheit, einen Vortrag des weltweit anerkannten Ulmer Gehirnforscher Dr. Manfred Spitzer zu besuchen. Er versteht es trefflich, die komplizierten Vorgänge, die sich im Kopf abspielen, laienhaft verständlich zu erläutern - aber auch darzulegen, welche verheerenden Folgen es hat, diese "Hardware" mit falscher "Software" zu füttern. Im Klartext: Wenn Kinder und Jugendliche einen Großteil ihrer Freizeit mit Gewaltspielen vor dem Computer verbringen, entstehen Verhaltensmuster, die in das reale Leben hinein wirken. Die negativen Auswirkungen seien wissenschaftlich längst bewiesen, doch unternommen werde nichts, klagt der Professor.

Ich habe im Internet ein Video gefunden, in dem Spitzer zu diesem Thema zu hören ist.
Meine Empfehlung: Sollte Spitzer einmal in Ihre Nähe kommen, dann lassen Sie sich seinen Vortrag nicht entgehen. Er schafft es auch, eine ganze Stadthalle zu füllen und die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen (so geschehen vor geraumer Zeit in Göppingen).

Anhand wissenschaftlicher Versuche erläutert er, wie beispielsweise "Schmuddelecken" das Kriminelle fördern und anziehen - oder wie Menschen, die sich am Arbeitsplatz nicht frei entfalten können (weil sie unablässig von Kontrollen umgeben sind), unzufrieden und krank werden.


Das Bedrückende daran: Der gesunde Menschenverstand muss erkennen, dass der Mann recht hat - doch unsere beratungsresistenten Politiker tun so, als seien Spitzers wissenschaftlich belegten Aussagen ohne Bedeutung.

Mit Grausen denke ich daran, wie er vor einiger Zeit bei einer Fernseh-Talkshow gar nicht richtig zu Wort gekommen ist, weil ihn die aus "Schwätzern" bestehende Runde niedergeredet hat.

Hier der Link zum Video:
http://video.google.de/videoplay?docid=5026271485979559338#
   

Politik in Deutschland

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. Juli 2010 um 20:45 Uhr Geschrieben von: Manfred Bomm Dienstag, den 06. Juli 2010 um 11:55 Uhr

Was ein Autor seinen Akteuren im Roman in den Mund legt, ist natürlich zu einem großen Teil seine eigene Meinung. Auf diese Weise kann er Kritik an Politik und Gesellschaft anbringen und sich im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt auslassen. Ich verstehe meine Krimis deshalb nicht nur als Unterhaltung, sondern auch als Möglichkeit, die Leser auf diese Weise zum Nachdenken anzuregen. Zum Beispiel darüber, wie sich unsere Gesellschaft verändert - und zwar nicht zum Guten. Daran mache ich zu einem Großteil unsere Politiker verantwortlich, die meines Erachtens seit dem Bestehen der Bundesrepublik nie zuvor eine so große Distanz zum Bürger hatten wie heutzutage.

Nie ist das Streben nach Macht und Einfluss so deutlich zu spüren gewesen. Denken wir nur daran, mit welchen politischen "Manövern" der neue Bundespräsident gewählt wurde. Oder wie in Baden-Württemberg jüngst ein neuer Ministerpräsident aus dem Hut gezaubert wurde, den eine Partei nach oben gespült hat - nicht des Volkes Wille.

Wenn es Sie interessiert, wie unsere Demokratie leider Gottes ausgehebelt wird, sollten Sie das Buch des ehemaligen  Amerika-Korrespondenten des "Spiegel", Gabor Steingart lesen: "Die Machtfrage. Ansichten eines Nichtwählers", München, Piper 2009. Ich kann nur bekräftigen: Genau so ist es.